Prognosen über US-Weihnachtsgeschäft gehen weit auseinander
Selten waren sich Marktforscher und Analysten so uneinig über das bevorstehende Weihnachtsgeschäft in den USA. Steuersenkungen stehen einer Rekordverschuldung und den Nachwehen des Irakkriegs gegenüber.
Selten waren sich Marktforscher und Analysten so uneinig über das bevorstehende Weihnachtsgeschäft in den USA. Optimistisch zeigt sich die National Retail Foundation (NRF), die ein weit besseres Weihnachtsgeschäft als im Vorjahr erwartet. Auch die Marktforscher von Deloitte & Touche glauben an eine Umsatzsteigerung: Die in diesem Jahr beschlossenen Steuersenkungen sollen für einen Umsatzanstieg in Höhe von 6,5 bis sieben Prozent und für das beste Weihnachtsgeschäft in diesem Millenium sorgen. Andere Institute, so z.B. The Federal Reserve und The Conference Board, mögen den Optimismus nicht teilen und verweisen auf eine Rekordverschuldung der Konsumenten in Höhe von 8,2 Mrd. Dollar im August. Auch sei das Vertrauen der Verbraucher in die Wirtschaft seit des Einmarschs der US-Truppen in den Irak auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Ein rosiges Weihnachtsgeschäft erwartet jedoch die Consumer Electronics Association (CEA) und prognostiziert, dass fast zwei Drittel aller US-Haushalte zumindest ein Unterhaltungselektronikprodukt verschenken werden.