Rekordquartal für Ubi Soft

Yves Guillemot, Präsident und CEO von Ubi Soft
Yves Guillemot, Präsident und CEO von Ubi Soft © None

Das beste 1.-Quartal-Ergebnis hat Ubi Soft bilanziert. Keytitel der abgelaufenen drei Monate war einmal mehr "Splinter Cell".

Des Weiteren liefen "Ghost Recon" (187.000 Einheiten), "Crime Scene Investigation" (172.000 Einheiten) und "Bratz Dolls" (149.000 Einheiten) für PSone und GBA besonders gut. Ein entscheidender Schritt nach vorn gelang Ubi Soft in den USA. Insgesamt 65 Prozent des Konzernumsatzes wurden hier generiert; im Vergleichszeitraum 2002 waren es noch 25 Prozent. Auch in den USA ist vor allem "Splinter Cell" für das gute Ergebnis verantwortlich. Positive Signale kommen aus dem Segment Onlinegaming. Die Plattform Ubi.com hat aus Abonnementgebühren für das Spiel "Shadowbane" die erste Mio. Euro Einnahmen generiert. Für drei Toptitel wurden Exklusivvereinbarungen mit Sony bzw. Microsoft unterzeichnet. Wie bereits berichtet, werden "Prince Of Persia: The Sands Of Time" und "Beyond Good & Evil" 2003 PS2-exklusiv bleiben. Die Xbox bekommt im Gegenzug mit "Rainbow Six 3: Raven Shield" einen weiteren Exklusivtitel aus der erfolgereichen Clancy-Familie. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Beginn dieses Geschäftsjahrs, der uns eine Steigerungsrate von 142 Prozent bei konstanten Wechselkursen gebracht hat. Die wichtigen Abkommen mit zwei der größten Konsolenhersteller ermöglicht den Aufbau unserer neuen Marken und sollte zu einem exzellenten Ergebnis im Geschäftsjahr 2003/2004 führen", sagte Yves Guillemot, Präsident und CEO von Ubi Soft. An den bisherigen Prognosen hält Ubi Soft weiter fest: Im 2. Quartal soll ein Umsatz zwischen 52 und 57 Mio. Euro erreicht werden. Für das Gesamtgeschäftsjahr rechnen die Franzosen mit einer Umsatzsteigerung zwischen 17 und 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis wird nach Ansicht des Aufsichtsrats (nach französischen Bilanzierungsstandards) zwischen 42 und 48 Mio. Euro liegen. Nach US-amerikanischem GAAP-Standard will Ubi Soft ein Ergebnis zwischen 45 und 51 Mio. Euro erzielen. Der Nettogewinn soll zwischen 19 und 23 Mio Euro (französischer Standard) und 21 und 25 Mio. Euro (US-GAAP) liegen.

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