Restrukturierung lässt Nokia-Gewinn schrumpfen
Der finnische Mobiltelefonkonzern Nokia musste im zweiten Quartal 2003 einen Rückgang des operativen Gewinns auf Pro-Forma-Basis um 32 Prozent gegenüber Vorjahr ausweisen.
Der weltweit führende Hersteller von Mobiltelefonen Nokia hat seine Bilanz für das zweite Geschäftsjahresquartal vorgelegt. Das finnische Unternehmen konnte seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ein Prozent auf 7,02 Mrd. Euro steigern. Allerdings fiel auf Pro-Forma-Basis der operative Gewinn um 32 Prozent auf 858 Mio. Euro. Grund für den massiven Rückgang sind jedoch Restrukturierungskosten der Sparte Nokia Networks, die mit 399 Mio. Euro zu Buche schlagen. Der Nettogewinn fiel im Berichtszeitraum um 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 664 Mio. Euro. In den kumulierten ersten beiden Quartalen kommt Nokia auf einen Umsatz von 13,8 Mrd. Euro (Minus ein Prozent gegenüber dem Vorjahr) und einen Nettogewinn von 1,5 Mrd. Euro (Minus 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Obwohl Nokias Zahlen gut sind und zum Teil über den Erwartungen der Analysten lagen, freuten sich die Börsianer nicht: Nokia kündigte für das dritte Quartal zwar höhere Absatzzahlen, aber einen stagnierenden oder leicht rückläufigen Umsatz an - eine Folge des schwachen US-Dollars, hieß es zur Begründung aus Helsinki.