Riverdeep-Zoff verunsichert Handel

Jochen Schmitz, GF BMS Modern Games
Jochen Schmitz, GF BMS Modern Games © None

Um die Vertriebsrechte der Produke von Riverdeep ist ein Streit entbrannt. Sowohl BMS Modern Games als auch Mindscape wähnen sich als Vertragspartner der Iren. Ein Schiedsspruch soll Klärung bringen.

Ausgangspunkt des Zwists war ein Publishing- und Distributionsdeal zwischen BMS Modern Games und Riverdeep für den deutschsprachigen Raum. Zum Riverdeep-Portfolio gehören Marken wie Broderbund oder The Learning Company und Produkte wie "PrintMaster", "Print-Shop", "BilliBanni" oder die "Zobinis". In einem Schreiben an die Handelspartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz widerspricht Publisher Mindscape nun der Darstellung von BMS.

"Im September 2001 haben Mindscape und Riverdeep einen exklusiven Vertriebsvertrag unterzeichnet, welcher am 28. März erneuert wurde und bis September 2004 gültig ist. Nach dem Optionsrecht von Mindscape ist er durch eine Fristerweiterung bis September 2006 gültig", heißt es in dem Schreiben, das von Mindscape-Präsident Jean-Pierre Nordmann unterzeichnet ist. Mindscape sei Riverdeep gegenüber nicht im Verzug mit seinen im Vertrag festgelegten Verpflichtungen und sei es auch nie gewesen. Um die prekäre Situation zu klären, hat Mindscape eine Anfrage an die American Arbitration Association gerichtet, die den aufkeimenden Streit schlichten soll. Der Schiedsspruch steht noch aus. Eine Reaktion seitens BMS auf das Schreiben von Mindscape ist bis dato nicht erfolgt.

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