SCE: Hardware gibt nach, Software zieht an
Auch Sony Computer Entertainment steuerte seinen Teil zum Umsatz- und Gewinnrückgang des Mutterkonzern bei. Zwar zogen die Verkäufe von PlayStation 2-Software weiter an, doch die Hardware gab global gesehen nach.
Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres (Ende 30. Juni) erzielte Sony Comuter Entertainment (SCE) einen Umsatz in Höhe von 125,2 Billionen Yen (ca. 908 Mio. Euro), im Vorjahrequartal hatte der Umsatz noch bei 153 Billionen Yen (knapp 1,3 Mrd. Euro) gelegen. Das entspricht einem Minus von 18,2 Prozent. Gründe hierfür seien einerseits die nach dem Preiscut der Hardware im Vorjahresquartal rückläufigen Auslieferungszahlen von PlayStation-2-Konsolen in den USA und andererseits die im Mai vollzogene Preissenkung in Europa. Diese führte auch zu einer Steigerung der Durchverkäufe in Europa um 23 Prozent. Im Mutterland Japan konnten nach SCE-Angaben mehr Konsolen ausgeliefert werden als im ersten Quartal 2002. Im vergangenen Quartal lieferte der Elektronikkonzern 2,65 Mio. Einheiten PS2 aus (ein Rückgang um 1,94 Mio. Einheiten) und von der alternden PSone immerhin noch 830.000 Einheiten (+160.000). Die Softwareauslieferungen lagen bei 31 Mio. Einheiten PS2-Software (plus 4 Mio.) und 8 Mio. Einheiten PSone-Software (minus 5 Mio.). Der operative Gewinn sank gegenüber dem Vergleichszeitraum um 31,6 Prozent auf aktuell 1,8 Billionen Yen (rund 13 Mio. Euro). Dies wird hauptsächlich auf die gestiegenen Entwicklungskosten für die nächste Konsolengeneration zurückgeführt.