SCE: Umsatz und Gewinn deutlich zurückgegangen
Die Spieledivision des Sony-Konzerns musste im 2. Geschäftsjahresquartal zum Teil deutlich niedrigere Zahlen ausweisen, da die Verkaufszahlen sanken und gleichzeitig Zukunftsinvestitionen getätigt wurden.
Mit deutlich schlechteren Zahlen als im Vorjahr hat Sony Computer Entertainment, Spieledivision des Sony-Konzerns, das 2. Geschäftsjahresquartal am 30. September abgeschlossen. Der Umsatz sank um 35,6 Prozent auf 161,3 Mrd. Yen (rund 1,25 Mrd. Euro). Der operative Gewinn brach gleichzeitig um 91,2 Prozenz auf knapp 2,2 Mrd. Yen oder 16,85 Mio. Euro ein. Das hat sich entsprechend auf den Gesamtgewinn des Konzerns ausgwirkt. Grund zur Sorge besteht dennoch nicht. Zwar ergeben das 1. und 2. Quartal zusammengefasst kein besseres Bild, der drastische Gewinneinbruch ist jedoch mit Zukunftsinvestitionen in die Weiterentwicklung von Halbleitertechnologien zu erklären, die bei künftigen Konsolen eingesetzt werden sollen. Ein weiterer Grund für dem Gewinneinbruch sind sinkende Hardware- und Softwareverkaufszahlen, die sich vor allem jedoch aus einem deutlichen Absatzeinbruch bei PSone-Hard- und -Software ergeben. Der PS2-Absatz weist hingegen eine steigende Tendenz auf. So wurden im Berichtszeitraum 8,78 Mio. PS2-Konsolen ausgeliefert, 490.000 mehr als Vorjahr. Gleichzeitig gingen 44 Mio. PS2-Spiele an den Handel. Das entspricht einem Plus von zwei Mio. Units.