Schule soll Umgang mit Computer und Internet vermitteln

Schule soll Umgang mit Computer und Internet vermitteln

Rund zwei Drittel der Lehrerinnen und Lehrer bewerten die Bedeutung von Computer und Internet für die berufliche Zukunft ihrer Schüler sehr hoch. Das geht aus der Studie "LehrerInnen und Medien 2003" des Medienpädagogischen Forschungsverbands Südwest hervor.

Laut der aktuellen Studie "LehrerInnen und Medien 2003" sehen 60 Prozent der deutschen Lehrerinnen und Lehrer in der Schule den richtigen Ort, um Kindern den Umgang mit Computer und Internet zu vermitteln. Rund zwei Drittel bewerten die Bedeutung dieser Medien für den Schul- und den späteren Berufsalltag der Schüler sehr hoch. Die Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest untersuchte die Themen Mediennutzung in der Freizeit, private Medienausstattung, Einschätzung der Mediennutzung bei den eigenen Schülerinnen und Schülern, Medieneinsatz in der Schule, Medienausstattung der Schule und Dimensionen der Medienkompetenz. Demnach nutzen drei Viertel der Lehrer mindestens mehrmals in der Woche einen Computer, 55 Prozent surfen ebenso häufig im Internet. Die Zahl der an Schulen verfügbaren Computer ist weiter angestiegen. Während sich jeweils 92 Schüler ein TV- bzw. Videogerät teilen müssen, kommt auf je 18 Schüler ein Computer, wobei aber nicht alle Geräte über einen Internetzugang verfügen. Dennoch werden Videos noch immer häufiger im Unterricht eingesetzt als Computer und Internet.

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