Schweden diskutiert über Videospiele
Am Mittwoch, 3. März, strahlt das schwedische Fernsehen eine Dokumentation über den Einfluss von Computer- und Videospielen auf die Entwicklung von Kindern aus.
Am morgigen Mittwoch, 3. März, strahlt der schwedische Fernsehsender TV4 eine Dokumentation über den Einfluss von Computer- und Videospielen auf Jugendliche aus. Die Macher der Sendung "Deadly Game" sind sich sicher: Videospiele erhöhen das Aggressionspotenzial und verstärken die Tendenz zur Fettleibigkeit bei Kindern. Selbst kriminelle Neigungen würden verstärkt. "Es ist unumstritten, dass Menschen, die sich beispielsweise im Fernsehen vermehrt gewalttätige Sendungen anschauen, auch selbst zu Gewalttätigkeiten neigen. Und es gibt viele Hinweise darauf, das Computer- und Videospiele noch verheerendere Auswirkungen haben können", meint der schwedische Kinderpsychologe Frank Lindblad. Negative Auswirkungen auf die Gesundheit befürchtet die Aktivistin Anne Folk: "Kinder, die viel vor Computer oder Fernseher sitzen, bewegen sich zu wenig, ernähren sich ungesund, werden fett und leiden an Schlaflosigkeit", so die Gründerin einer Initiative gegen die Auswirkungen von Videospielen.