Sega bricht Gewinn weg

Sega bricht Gewinn weg
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In den Vereinigten Staaten kann Segas ESPN-Sportreihe den Spielen der EA-Sports-Reihe weiterhin kein Land abnehmen. Der schleppende Abverkauf im 3. Quartal sorgte für einen Einbruch von 42 Prozent beim Nettogewinn.

Sega musste im 3. Quartal einen Einbruch beim Nettogewinn von 42 Prozent verkraften. Der schleppende Abverkauf der ESPN-Sportreihe in den Vereinigten Staaten wurde als Hauptgrund für den Rückgang ausgemacht. Im Mutterland von Base- und Football gewinnt die in Kooperation mit dem beliebten US-Sport-TV-Sender ESPN veröffentlichte Reihe weiterhin kein Land gegen die erfolgreiche EA-Sports-Reihe. Der Nettogewinn fiel von 2,97 Mrd. Yen (ca. 22,4 Mio. Euro) im Vergleichszeitraum auf aktuell 1,72 Mrd. Yen (rund 13 Mio. Euro), bei Umsätzen in Höhe von 51,04 Mrd. Yen. (ca. 384 Mio. Euro; -8,1 Prozent). Einzig der operative Gewinn stieg durch Einsparungen bei den Entwicklungskosten um drei Prozent auf 4,9 Mrd. Yen (rund 37 Mio. Euro). Als Konsequenz korrigiert Sega die Erwartungen für das Gesamtjahr. War die Unternehmensführung bisher von Umsätzen von bis zu 195,7 Mrd. (rund 1,5 Mrd. Euro) ausgegangen, wurde diese Kennzahl jetzt auf 190 Mrd. Yen (ca. 1,43 Mrd. Euro) gesenkt. Die Vorgaben beim operativen Gewinn (14 Mrd. Yen; 105 Mio. Euro) und Nettogewinn (acht Mrd. Yen; 60 Mio. Euro) werden jedoch beibehalten.

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