Sony und Nintendo punkten in den USA

Sony und Nintendo punkten in den USA

Nach dem Thanksgiving-Wochenende zeigten sich sowohl Sony Computer Entertainment (SCE) als auch Nintendo mit den Verkäufen zum Beginn des Weihnachtsgeschäfts zufrieden. SCE nutzte die Gelegenheit, um über den aktuellen Stand seines Online-Engagements zu informieren, und überraschte mit mehr als 1,5 Millionen registrierten Nutzern.

Die Woche um Thanksgiving ist traditionell in den USA der Auftakt für das wichtige Jahresendgeschäft. Und glaubt man den Aussagen der Hersteller, dann hatten gleich zwei Firmen einen Glanzstart in die "Saison". Sowohl Nintendo als auch die amerikanische SCE jubelten nach den Feiertagen. Allein in der Thanksgiving-Woche wurden nach Angaben von Nintendo über 500.000 GameCubes in Nordamerika verkauft. Hinzu kommen 600.000 Game Boy Advance. "Mit diesem Erfolg hatten wir nicht gerechnet und sind absolut begeistert", sagte George Harrison, Vice President Nintendo of America. Seiner Meinung nach ist GameCube damit die bestverkaufte Konsole in Amerika im November.

Auftakt fürs Weihnachtsgeschäft gelungen

Eine Position, der SCE jedoch umgehend widersprach. Laut SCE wurden im November nämlich mehr als eine Mio. PlayStation-2-Konsolen in den USA durchverkauft. Und auch die Software habe sich sehr erfolgreich entwickelt. Zwei Mio. Units seien im November abgesetzt worden, doppelt so viele wie im Oktober und 90 Prozent mehr als im November 2002. Überrascht hat SCE außerdem mit einem neuen Zwischenstand im Bereich Onlinegaming: Die Zahl von 1,5 Mio. Nutzern sei inzwischen überschritten. SCE machte damit deutlich, wer die Nummer eins im Bereich Onlinegaming ist. Microsofts letzter Stand, der allerdings bereits vor einigen Monaten verlautbart wurde, wies 500.000 Nutzer auf.

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