Spieleumsatz steigt auf 35,8 Mrd. Dollar

"Umsatzbringer "Enter the Matrix"
"Umsatzbringer "Enter the Matrix" © None

PricewaterhouseCoopers wagt in seinem Medienreport den Blick in die Zukunft - und sieht in der Gamesbranche weiterhin extremes Wachstumspotential.

2007 werden die Entertainment- und Medienbranchen weltweit 1,4 Billionen Dollar einnehmen. Das entspricht einem jährlichen Plus von im Schnitt 4,8 Prozent. Dies geht aus dem neuen "Entertainment and Media Outlook: 2003 - 2007" hervor.

Ein Grund für das leicht steigende, wenn auch noch immer moderate Umsatzplus in den kommenden Jahren ist ein sich erholender Werbemarkt. Gleichzeitig würden zum Teil deutliche Impluse von neuen Technologien ausgehen, allen voran von Breitband.

Wachstumsfaktor Online-Gaming

2007 werden weltweit mehr als 153 Mio. Haushalte über einen Breitbandanschluss verfügen. Am stärksten von den größeren Datenübertragungsraten profitieren werden nach Meinung der Analysten die ohnehin boomenden Sektoren DVD und Videospiele.

PwC, die in dem neuen Report erstmals auch Videospiele berücksichtigt haben, rechnen für 2007 für die Gamesindustrie mit einem globalen Umsatz von 35,8 Mrd. Dollar. Dies würde einer durchschnittlichen Wachstumsrate von elf Prozent im Jahr entsprechen. Begründet wird das deutliche Wachstum mit drei Faktoren: mit Onlinegaming, Mobile-Gaming und der neuen Konsolengeneration, die bis 2007 bereits fester Bestandteil des Spielemarkts sein dürfte.

US-Markt ungeschlagen

Wie auch bei allen anderen Unterhaltungs- und Mediensparten bleibt der US-Markt dabei führend. Zwölf Mrd. Dollar Umsatz sollen 2007 allein dort mit Spielen erwirtschaftet werden. Allein 1,6 Mrd. Dollar entfallen dabei auf Onlinegaming. Alle entsprechenden Dienste würden nach der PwC-Prognose kumuliert auf 13 Mio. Abonnenten kommen.

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