Starkes 2. Quartal für EA

Starkes 2. Quartal für EA
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Electronic Arts hat auch das 2. Geschäftsjahresquartal mit bereits gewohnt guten Zahlen abgeschlossen.

Electronic Arts (EA) hat das 2. Geschäftsjahresquartal bilanziert, das am 30. September endete. Von Juli bis August hat EA 530 Mio. Dollar umgesetzt. Das entspricht einer Steigerung von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Nettogewinn liegt bei 77 Mio. Euro oder 50 US-Cent je Aktie und somit um 52 Prozent höher als die 58 Mio. Dollar im 2. Quartal 2002. Hauptsächlich die EA Sports-Spiele waren Hittitel im bilanzierten Zeitraum. Angeführt von "Madden NFL 2004" und "NCAA Football 2004", hat die gesamte Reihe gute Verkaufszahlen vorzuweisen. Die beiden rechtzeitig zur neuen Saison gestarteten Football-Spiele konnten sich 3,6 Mio. respektive 1,3 Mio. Mal verkaufen. Weltweit gesehen, holt der Europaumsatz des Spielekonzerns immer mehr auf. Legte der EA-Umsatz im Mutterland USA "nur" um 14 Prozent zu, konnte der Umsatz in Europa um 24 Prozent gesteigert werden. Der Asien-Pazifik-Raum weist zwar eine noch signifikantere Steigerung um 28 Prozent auf, steuert aber nach wie vor nur 18 Mio. Dollar zum Gesamtergebnis bei. Sorgenkind ist weiterhin Japan, wo der Umsatz mit EA-Spielen erneut rückläufig ist - im vergangenen Quartal um ganze neun Prozent. Aus der Umsatzverteilung nach Plattformen wird ersichtlich, dass Xbox immer mehr zum Ergebnis beisteuert. Entfielen im Vergleichszeitraum noch acht Prozent des Umsatzes durch Spiele auf die Microsoft-Konsole an, erhöhte sich dieser Wert auf aktuell 13 Prozent. Hauptumsatzbringer bleiben aber Spiele für die PlayStation 2, die 42 Prozent des Konzernumsatzes generieren. Nachgegeben haben die Plattformen PC (18 Prozent) und GameCube (fünf Prozent). Nach einem kleinen Hoch im 3. Quartal des Vorjahrs ist auch der Nintendo Game Boy Advance für EA zu einer vernachlässigbaren Größe geworden. Nur rund ein Prozent des Umsatzes wurde mit Handheldspielen erwirtschaftet. Für das laufende Weihnachtsquartal erwartet EA eine erneute Umsatzsteigerung um 16 bis 20 Prozent auf bis zu 1,5 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn soll zwischen 2,3 und 2,4 Dollar je Aktie liegen. Das Gesamtgeschäftsjahr will der Konzern mit einem neuerlichen Rekordumsatz von bis zu 2,9 Mrd. Dollar und einem Nettoergebnis zwischen 3,35 und 3,5 Dollar je Aktie beenden.

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