Studie: Rabattflut verunsichert Konsumenten

Studie: Rabattflut verunsichert Konsumenten

Das Labyrinth von Rabatten, Kundenkarten, Coupons und Treueaktionen verunsichert die Konsumenten zunehmend. Laut einer ifm-Studie sehnen sich die Kunden wieder nach transparenten Marktverhältnissen.

Das Labyrinth von Rabatten, Kundenkarten, Coupons und Treueaktionen verunsichert die Konsumenten zunehmend. Dies förderte eine Studie des Kölner Marktforschungsinstituts ifm Wirkungen + Strategien zu Tage. Demnach seien es die Konsumenten überdrüssig, im Rabattdschungel herumzuirren, und wünschten sich stattdessen stabile Preisorientierungen wie zuverlässige Niedrigpreisanbieter, eindeutige Luxusshops und plausible Einordnungen im Mittelfeld. Ein Rabatt könne dem Verbraucher nur so lange das Gefühl vermitteln, dass er einen Überschuss erwirtschafte, solange einigermaßen stabile Preisorientierungen vorherrschten. In den heutigen "Geiz-ist-geil-Zeiten" seien Preismarkierungen jedoch ins Rutschen geraten. Psychologisch wirke die Rabattflut auf den Konsum wie "Gasgeben und Bremsen zugleich", so die Marktforscher. Auf der einen Seite nutzten Verbraucher gern die angebotenen Vorteile, auf der anderen Seite verstärke die panische Rabattschlacht die Krisenstimmung, bürde dem Verbraucher die Pflicht zu ständigen Rechnereien auf und nehme ihm damit die Konsumfreude, heißt es in der Studie weiter.

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