TMI schluckt JTV

Karl Preuße (l.) und Alexander Wessendorf
Karl Preuße (l.) und Alexander Wessendorf © None

TMI Top Music International hat JTV übernommen. Die beiden Unternehmen sollen rückwirkend zusammengeführt werden. JTV am Standort Bremen bleibt davon als eigenständige Firma unberührt.

Der Systemdienstleister TMI Top Music International hat den Systemdienstleister JTV übernommen. Die Gesellschafterfamilie Wessendorf - mit Alexander Wessendorf als geschäftsführendem TMI-Gesellschafter - und JTV-Chef Karl Preuße führen ihre Unternehmen rückwirkend zum 30. Juni 2003 zusammen. Dabei soll Preuße JTV als eigenständige Firma am Standort Bremen weiterführen.

Der Standort soll auch künftig erhalten bleiben, da "JTV über eine moderne Logistik verfügt und die Macher ihr Geschäft verstehen", wie TMI-Chef Wessendorf im Gespräch mit games.markt erklärte. Die österreichischen Tochterfirmen TMI Österreich und MSN Österreich sollen dagegen mittelfristig unter einem Dach zusammengeführt werden. Gemeinsam erwirtschafteten beide Unternehmen nach Angaben von TMI mit mehr als 400 Mitarbeitern im Jahr 2003 Umsätze von rund 320 Mio. Euro; davon entfallen rund 250 Mio. auf TMI.

Beide Firmen starteten ursprünglich mit dem Kerngeschäft Tonträger, erweiterten dieses jedoch auf andere Unterhaltungsmedien, darunter auch Computer- und Videospiele. TMI beliefert nach eigenen Angaben nahezu 500 Verkaufsstellen verschiedener Kundengruppen. Der JTV-Außendienst wiederum betreut knapp 1000 Standorte in Deutschland und Österreich.

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