Ubi Soft: "Beste machbare Lösung"

Ubi Soft: "Beste machbare Lösung"
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Odile Limpach, Geschäftsführerin Ubi Soft Entertainment:

GamesMarkt.de:Bedingt durch das neue Jugendschutzgesetz wird es auf der diesjährigen GC - Games Convention strenge Alterskontrollen geben. Wie haben Sie die neuen Bestimmungen bei der Konzeption Ihres Messestandes berücksichtig?

Odile Limpach: Die Möglichkeit zu Zugangskontrollen haben wir bereits in der Konzeption des Messestandes berücksichtigt: Der diesjährige Ubi-Soft-Stand ist geprägt von drei großen Themenwelten, die so viel Transparenz bieten, dass sie nicht wie ein abgeschlossener Raum wirken und deren Eingänge dennoch genauestens kontrolliert werden können. Wir setzen zudem Game Supervisors an allen Stationen ein, die für das Thema sensibilisiert und vorab noch speziell geschult werden, um richtig mit Reaktionen wie z. B. Enttäuschung umgehen zu können, damit jeder Besucher an unserem Stand seinen Spaß hat.

GM: Wie beurteilen Sie die auf der Messe geplante "Bändchen-Regelung"?

Limpach: Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Regelung in der Praxis bewährt und inwiefern man so überhaupt einen geregelten Zugang gewährleisten kann. Für uns aber ist es die beste machbare Lösung, denn jeder andere Lösungsweg, beispielsweise durch Zugangsbeschränkung zur Messe, hätte der Messe und den Ausstellern nur geschadet.

GM: Glauben Sie, dass sich die eingeschränkten Präsentationsmöglichkeiten negativ auf den Messeverlauf und die Besucherzahlen auswirken könnte?

Limpach: Nein, denn es existiert keine Einschränkung gegenüber dem letzten Jahr, zumindest nicht an unserem Stand. Jeder, der 16 Jahre und älter ist, kann sich den FPS XIII anschauen, ebenso wie es bei den 16er-Titeln im letzten Jahr der Fall war. Die Aussteller haben ja schon letztes Jahr darauf geachtet, dass Jüngere nur die Spiele antesten, die auch für sie freigegeben sind.

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