Ubisoft steigt ins Hardwaregeschäft ein

Ubisoft steigt ins Hardwaregeschäft ein

Ubisoft wird ab sofort in Deutschland und Österreich Zubehörprodukte der Marke Logic3 vertreiben. Die deutsche Niederlassung des französischen Publishers steigt damit in den Zubehörmarkt ein und begibt sich damit in Konkurrenz zu Guillemot, der zweiten Firma der Ubisoft-Gründer.

Ubisoft und Spectravideo haben ein Vertriebsabkommen für Deutschland und Österreich geschlossen. Demnach vertreibt Ubisoft ein umfangreiches Angebot an Zubehörartikeln für PC und Next-Generation-Konsolen der Marke Logic3 in den beiden Ländern. Bisher waren die Produkte von THQ vertrieben worden. "Das Hardwaregeschäft ist mehr als nur eine sinnvolle Ergänzung unseres Produktportfolios. Die Partnerschaft mit Spectravideo für die hochwertige Logic3-Reihe ist für uns ein gelungener Einstieg in den Hardwarebereich, der zahlreiche Synergien ermöglicht", kommentiert Ubisoft-Deutschland-Geschäftsführerin Odile Limpach den Vertragsabschluss.

Vertriebsabkommen mit SpectravideoVorstellbar sind unter anderem Hardware-Software-Bundles. Die eigentlich sehr sinnvolle Ergänzung des Vertriebsportfolios birgt aber auch eine gewisse Brisanz: Ubisoft Deutschland tritt damit in Konkurrenz u. a. zu Guillemot. Wie Ubisoft wurde auch Guillemot von den fünf gleichnamigen französischen Brüdern gegründet, die ebenfalls Anteile an beiden Firmen halten. Ubisoft und Guillemot sind zudem Partner in verschiedenen angrenzenden Bereichen. So ist u. a. Gameloft ein Joint-Venture beider Firmen. In Deutschland waren beide Unternehmenszentralen sogar bis vor wenigen Jahren unter einem Dach zusammengefasst. Damals vertrieb Guillemot neben der Zubehörprodukten bereits die Spiele der "Schwester".

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