US-Analyst: "Sony liebäugelt mit nVidia"
Um den kürzlich von ATI im Kampf um Microsofts Xbox-Nachfolger ausgebooteten Chiphersteller nVidia ranken sich neue Gerüchte. US-Analysten wollen Sondierungsgespräche zwischen Sony und nVidia registriert haben, die auf eine mögliche Vergabe der Grafikchipproduktion für die PlayStation 3 hindeuten könnten.
Noch solle man nVidia nicht abschreiben, wenn es um die Herstellung von Grafikchips für die nächste Konsolengeneration geht, meint zumindest der US-Analyst Erach Desai. Laut dem Analysten der American Technology Research befänden sich Sony und nVidia in Gesprächen um die Vergabe des Grafikchips für die PlayStation 3. nVidia könnte sich damit wieder ins Rennen bringen, nachdem das Unternehmen sich kürzlich ATI im Kampf um den Grafikchip des Xbox-Nachfolgers geschlagen geben musste. Gegen die Vermutung spricht, dass Sony traditionell die Prozessoren für die eigenen Konsolen selbst entwickelt hat, nicht zuletzt aus Kostengründen. Michael McConnell von Pacific Crest Securities gab nVidia eine 50-prozentige Chance, bei Sony unter Vertrag zu kommen. Weder Sony noch nVidia wollten zu den Gerüchten konkrete Stellungnahmen abgeben.