USA: PC-Markt schwächelt

USA: PC-Markt schwächelt

In den USA entwickelt sich der Gesamtspielemarkt rückläufig. Besonders das PC-Segment musste Federn lassen. Hingegen verzeichnete das Konsolengeschäft neue Rekordumsätze. Der Trend geht weg von gewalthaltiger Software.

Der Gesamtmarkt für Konsolensoftware, -hardware und Zubehör hat in den USA kein neues Rekordvolumen erreicht. Der Umsatz sank nach Angaben der Marktforscher der NPD Group um 2,7 Prozent auf rund zehn Mrd. Dollar; im Vorjahr hatte der Umsatz 10,3 Mrd. Dollar betragen. Zuwächse verzeichnete aber das Konsolensegment. Hier konnte ein Umsatz von 5,8 Mrd. Dollar erzielt werden.

Stark rückläufig ist der Geschäftsbereich PC-Games: Der Umsatz sank von rund 1,4 auf etwas über 1,2 Mrd. Dollar. Kumuliert ergibt sich somit für den Spielemarkt ein Umsatzergebnis von 11,2 Mrd. Dollar - rund vier Prozent weniger als im Rekordjahr 2002. Richard Ow, Senior Video Game Analyst der NPD Group, bezeichnete die Ergebnisse als "immer noch beeindruckend". Da die Preise sowohl für Hard- als auch für Software gefallen seien, sei ein Umsatzergebnis von zehn Mrd. Dollar alles andere als enttäuschend.

Dabei werden immer weniger gewalthaltige Spiele verkauft. Das Interesse an Spielen mit einem "Mature"-Rating (Verkaufsverbot für Kunden unter 17 Jahren) hat laut Entertainment Software Association (ESA) im Jahr 2003 nachgelassen. 54 Prozent der 2003 verkauften Titel waren mit "E" für "Everyone" bewertet (Mindestalter sechs Jahre). Es folgen Spiele mit "Teen"-Rating (30,5 Prozent) sowie "Mature"-Rating (11,9 Prozent).

Read more