USA: PC-Spielemarkt verliert an Bedeutung
Nachdem bereits aus verschiedenen Quellen erste Zahlen zur Perfomance des US-Spielemarkts verbreitet worden waren, haben die Marktforscher der NPD Group jetzt ihre Bilanz vorgelegt: Das Rekordergebnis des vergangenen Jahres wurde nicht erreicht.
Der Gesamtmarkt für Konsolensoftware, -hardware und Zubehör hat in den USA kein neues Rekordvolumen erreicht. Der Umsatz sank nach Angaben der Marktforscher der NPD Group um 2,7 Prozent auf rund zehn Mrd. Dollar; im Vorjahr hatte der Umsatz 10,3 Mrd. Dollar betragen. Die von Analysten verbreiteten Zahlen für den Konsolensoftwaremarkt wurden von NPD offiziell bestätigt. Demnach wurde in den USA mit Konsolenspielen ein Rekordumsatz von 5,8 Mrd. Dollar erzielt. Stark Federn lassen müssen hat indes das Segment PC-Games: Der Umsatz sank von rund 1,4 auf knapp über 1,2 Mrd. Dollar. Kumuliert ergibt sich so für den Gamingmarkt ein Umsatzergebis von 11,2 Mrd. Dollar - rund vier Prozent weniger als im Rekordjahr 2002. Prozentual am stärksten zurückgegangen ist der Umsatz mit Konsolenhardware; er sank gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent. Richard Ow, Senior Video Game Analyst der NPD Group, bezeichnete die Ergebnisse als "immer noch beeindruckend". Da die Preise sowohl für Hard- als auch für Software gefallen seien, sei ein Umsatzergebnis von zehn Mrd. Dollar alles andere als enttäuschend. Da vor allem die Software der Wachstumsmotor der Branche sei und für 2004 zahlreiche potenzielle Topseller erwartet würden, rechnet NPD mit beeindruckenden Umsatzzahlen, so Ow. Auf Grund anhaltend sinkender Preise dürfte es jedoch schwer werden, die Ergebnisse von 2003 zu toppen.