VUIPD erzielt Erfolg in Add-On-Streit
Per außergerichtlichem Vergleich hat Vivendi Universal Interactive Publishing Deutschland eine jahrelange Auseinandersetzung mit X-Media wegen der Vermarktung nicht-autorisierter Add-Ons zu seinen Gusten beilegen können.
Vivendi Universal Interactive Publishing Deutschland (VUIPD) hat eine seit Jahren laufende Auseinandersetzung mit der Firma X-Media beigelegt. Hintergrund des Rechtsstreits war die Vermarktung nicht-autorisierter Add-Ons u. a. zu "Diablo II" und "WarCraft III: Reign Of Chaos" durch X-Media. Nach juristischen Teilerfolgen wurde nun per außergerichtlichem Vergleich der Rechtsstreit abschließend beigelegt. X-Media hat sich laut VUIPD bereit erklärt, die nicht-autorisierten Titel vom Markt zu nehmen. Außerdem hat das Unternehmen angekündigt, die Geschäftstätigkeit zum Ende des Jahres einzustellen. "Entwicklung und Vertrieb von Computerspielen sind ein teures und riskantes Geschäft. Wenn jemand versucht, im Umfeld eines erfolgreichen Softwaretitels mit qualitativ wenig anspruchsvollen Produkten Geld zu verdienen, werden wir das nicht zuletzt vor allem unseren Kunden gegenüber nicht zulassen", so VUIPD-Geschäftsführer Stefan Nußbaum zum außergerichtlichen Vergleich.