Weltweit größter Schlag gegen Raubkopierer in Deutschland

GVU-Geschäftsführer Joachim Tielke
GVU-Geschäftsführer Joachim Tielke © None

Am 16. und 18. März kam es in Deutschland zu der bisher weltweit größten Durchsuchungsaktion gegen die organisierte Raubkopiererszene. Durchsucht wurden fast 800 Wohnungen und Firmenräume.

Basierend auf Ermittlungsergebnissen der GVU gelang den Ermittlungsbehörden der weltweit größte Schlag gegen die organisierte Herstellung von Raubkopien und ihre illegale Verbreitung über Internetserver. Dabei wurden laut GVU fast 800 Wohnungen, Firmenräume und Rechenzentren im Raum München, Frankfurt/Main, Bremen, Köln und im Ruhrgebiet durchsucht. Es sei zu mehreren Verhaftungen gekommen. Vor allem sei es erstmals gelungen, Tätergruppen (Release-Groups) zu ermitteln, die für die illegale Herstellung und Erstveröffentlichung deutscher Fassungen von Kinofilmen wie "Herr der Ringe" verantwortlich sind. Dabei sei auch die Verbreitungsstruktur über Internet-Server aufgedeckt worden. Der Schaden für die Entertainment-Wirtschaft wird auf einen hohen zweistelligen Millionen-Betrag geschätzt. GVU-Geschäftsführer Joachim Tielke erklärte, dass ab sofort weniger deutsche Fassungen von aktuellen Filmen und Spielen erhältlich sein werden. Weitere Informationen in Kürze.

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