Werberat fordert ZKM zur Stellungnahme auf

Postermotiv der Antipirateriekampagne
Postermotiv der Antipirateriekampagne © None

Aufgrund eingegangener Beschwerden hat der Deutsche Werberat die Zukunft Kino Marketing GmbH, Organisator der Antipirateriekampagne, aufgefordert, Stellung zu nehmen.

Inzwischen beschäftigt sich auch der Deutsche Werberat mit der vor einigen Tagen vorgestellten Anti-Pirateriekampagne. Nach Auskunft von Volker Nickel, Sprecher des Deutschen Werberats, sind diverse Beschwerden eingegangen. Der für die Kampagne verantwortlichen Zukunft Kino Marketing GmbH (ZKM) werde jetzt Gelegenheit gegeben, sich bis zum 8. Dezember zu der Angelegenheit zu äußern. Der Deutsche Werberat ist die Selbstkontrollinstanz der Werbewirtschaft, die beim Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft in Berlin angesiedelt ist. "Selbstverständlich ist der Einsatz provokanter Mittel zulässig. Aber es muss die Frage erlaubt sein, ob es nicht andere kreative Möglichkeiten gegeben hätte, um auf das Thema Piraterie aufmerksam zu machen", so Nickel, der auch Geschäftsführer des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ist. Die Verantwortlichen der Kampagne hatten zuvor erklärt, mit aggressiven Darstellungen in der Öffentlichkeit mehr Unrechtsbewusstsein erreichen zu wollen.

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