Wolfgang Staudte
Film- und Fernsehregisseur
Wolfgang Staudte galt lange als unbequemer "politischer" Filmschaffender. Im Alter wurde er zu einem der produktivsten TV-Regisseure. Als Schauspieler erhielt er unter den Nazis zeitweise Auftrittsverbot. Mit "Akrobat schööön" inszenierte er 1943 seinen ersten Spielfilm, für die DEFA drehte er den ersten deutschen Nachkriegsfilm "Die Mörder sind unter uns". "Der Untertan" festigte seinen Ruf als politischer Filmemacher.
In der DDR in Ungnade gefallen, ging er in den Westen. In den 70er Jahren begann Staudte fürs Fernsehen zu arbeiten und schuf mit "MS Franziska", "Der Seewolf" oder "Lockruf des Goldes" einige Klassiker des Mediums.