Zuxxez: "Gamestar" muss Gegendarstellung abdrucken
Nach eigenen Angaben hat Zuxxez Entertainment im Rechtsstreit gegen den IDG Verlag einen Teilerfolg errungen. IDG habe eine Unterlassungserklärung abgegeben und werde in der nächsten "Gamestar"-Ausgabe eine Gegendarstellung des Publishers abdrucken.
Die Auseinandersetzung zwischen Zuxxez Entertainment und dem IDG Entertainment Verlag geht in die nächste Runde. Wie Zuxxez mitteilt, habe man vor Gericht einen Teilerfolg verzeichnen können. Kernpunkt ist die Behauptung der Zeitschrift "Gamestar", das Spiel "KnightShift" verfüge über 18 Missionen. Der Publisher bestätigte hingegen mehr als 20 Abschnitte im Spielverlauf. IDG habe daher eine Unterlassungserklärung abgeben müssen und werde in der nächsten Ausgabe von "Gamestar" eine "umfangreiche Gegendarstellung" des Softwarehauses abdrucken. Damit ist das Thema für Zuxxez allerdings noch nicht erledigt. "Für Zuxxez haben wir bereits eine weitere Unterlassungs- und Schadenersatzklage gegen 'Gamestar' eingereicht", teilte der von dem Unternehmen beauftragte Hamburger Anwalt Nikolei Klute mit. Mit der neuen Klage will der Publisher eine weitere Verbreitung des beanstandeten Testberichts verhindern. Die Angabe von IDG, eine außergerichtliche Einigung sei aufgrund der Forderung nach einer besseren Bewertung des Spiels gescheitert, entsprächen zudem nicht der Wahrheit. Vielmehr habe sich der Verlag von vornherein geweigert, ein einmal vergebenes Testurteil abzuändern. "Es ist bedauerlich, dass es dem Verlag so schwer fällt, seinen Fehler insoweit auch öffentlich einzugestehen. Die Konsequenzen hieraus sind gerichtliche Unterlassungsansprüche, Schadensersatzforderungen, Gegendarstellungs- und letztlich auch Richtigstellungsverlangen", so Klute weiter.